Playback - Theater
Was ist das?
Eine
Improvisationsform nach Jo Salas und Jonathan Fox, die auf Geschichten von mehr
oder weniger alltäglichen Ereignissen - Träume, Erinnerungen, Phantasien,
Tragödien, Farcen - beruht.
Diese vom Zuschauer (oder Darsteller) erzählten Geschichten werden sofort auf
der Bühne meist in Zusammenwirken mit Musik umgesetzt. Soweit ich weiss gibt’s
in Wien niemanden, der das macht.
Die entscheidende Aufgabe des Playback-Theaters ist das Übersetzen realer
Erfahrung in Theater.
PLAYBACK-THEATER beginnt zunächst mit einem
Interview, bei dem der Zuschauer mit Hilfe des Moderators seine Geschichte
erzählt. Daraufhin bestimmt der Zuschauer,
wer von den Schauspielern die Figuren seiner Geschichte darstellen soll.
Im nächsten Stadium – nach
dem Interview – erfolgt die Vorbereitung
der Schauspieler (meist schweigend auf der Bühne) auf die Darstellung, während
die Musiker eine der Geschichte adäquate Stimmung erzeugen.
Daraufhin erfolgt die
Darstellung der Geschichte, wobei das
schwierigste Angebot, das es anzunehmen gilt, der letzte Satz ist, der im
allgemeinen von dem Darsteller des Erzählers gesprochen wird.
Im nächsten Stadium – der
Rückgabe – dies ist der Augenblick,
in dem die Handlung zu Ende geführt wurde und die Darsteller sich dem Erzähler
zuwenden.
Der Moderator versichert
sich, ob der Erzähler mit der Darstellung der Geschichte einverstanden ist.
Falls nicht, wird die Geschichte nach dem feedback des Erzählers wiederholt.
Das PLAYBACK-THEATER würdigt die Erfahrung einzelner und die Beziehungen zwischen Menschen - durch ihre Geschichten.